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| Vorträge und Seminare Umgang mit traumatisierten und besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen (zweiteiliges Seminar)

 

Über 40% der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge sind aufgrund ihrer Erfahrungen im Herkunftsland, auf der Flucht oder nach der Ankunft in Deutschland traumatisiert (www.bptk.de/uploads/media/20150916_BPtK-Standpunkt_psychische_Erkrankungen_bei_Fluechtlingen.pdf). Auch noch nach ihrer Ankunft in Deutschland können verzögerte Reaktionen auf traumatisierende Erlebnisse auftreten, welche die Flüchtlinge und auch ihre Unterstützerinnen, häufig psychisch stark belasten. Hinzu kommen Menschen, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe besonders stark von Diskriminierung betroffen und deshalb oder aus anderen Gründen besonders schutzbedürftig sind, wie z.B. Frauen, Schwangere, homosexuelle Menschen, Transgender, Intersexuelle, Menschen mit Behinderung, Kranke, Alte, Kinder und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF). Ziel des Seminars ist es, die Sensibilität dafür zu stärken, in welcher Situation sich Menschen befinden können, mit denen man tagtäglich im Rahmen der ehrenamtlichen Arbeit in Kontakt ist. Zusätzlich sollen die Ehrenamtlichen durch das Seminar Handlungsempfehlungen und dadurch mehr Sicherheit im Kontext mit Traumatisierten und besonders Schutzbedürftigen erlangen.

Der erste Teil des Seminars beschäftigt sich mit Traumata, ihren Ursachen, wie diese das Leben beeinflussen, wie man Anzeichen von Traumatisierungen bei Menschen erkennt und damit umgeht.

Der zweite Teil behandelt die Situation besonders Schutzbedürftiger. Oft hört die Diskriminierung, die vielleicht sogar die Ursache zur Flucht war, nach der Ankunft hier in Deutschland nicht auf. Im Seminar besprechen wir die Rechte besonders schutzbedürftiger Menschen, aber auch die aktuelle Lage und Missstände während des Asylverfahrens und in den Unterkünften.

Die Seminarsitzungen (Teil 1 und Teil 2) werden bei Interesse auch einzeln angeboten.


* Der Vorstand des Flüchtlingsrats NRW hat beschlossen, künftig in allen Publikationen des Vereins das generische Femininum zu verwenden. Das bedeutet, dass wir in Fällen, in denen das biologische Geschlecht der bezeichneten Personen oder Personengruppen nicht feststeht oder keine für das Verständnis der Aussage relevante Bedeutung hat, ausschließlich die weibliche Bezeichnung verwenden.

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30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

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Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2017, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können und Extrabroschüre mit temporären Fördermöglichkeiten.
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