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| Kampagnen Kampagne: SCHULE FÜR ALLE – Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme


In einer gemeinsamen Kampagne setzen wir uns mit allen Landesflüchtlingsräten, dem BumF e.V. und Jugendliche ohne Grenzen, unterstützt von der GEW und Pro Asyl, für Schule für Alle in Deutschland ein. Das neue Schuljahr hat begonnen, doch viele geflüchtete Kinder, Jugendliche und Heranwachsende sind außen vor. Für sie herrscht Lageralltag statt Schulalltag - obwohl sie seit Monaten, zum Teil schon über ein Jahr in Deutschland leben. Ende Juli waren in NRW 4500 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren in Aufnahmeeinrichtungen des Landes untergebracht. Während dieser Zeit besteht für sie keine Schulpflicht, das heißt sie besuchen keine Schule. Fast 2800 Kinder im schulpflichtigen Alter sind seit mehr als drei Monaten in diesen Landesunterkünften untergebracht und verpassen mit jedem weiteren Tag, den sie dort bleiben müssen, einen weiteren Schultag. Wir fordern von der Landesregierung NRW:

  • Es müssen unverzüglich ausreichende Regelschulplätze für neu zugezogene schulpflichtige Kinder und Jugendliche zur Verfügung gestellt werden.
  • Regelschulangebote auch für Kinder und Jugendliche in Landesunterkünften.
  • Einen Schulplatz für Kinder und Jugendliche sofort ab der Zuweisung zur Kommune.
  • Für junge Flüchtlinge ab 16 Jahren bedarf es wirksamer Maßnahmen, um ihnen das Erreichen bzw. das Nachholen eines Schulabschlusses zu ermöglichen.
  • Die Bildungsförderung (z. B. BAföG und BAB) muss für alle jungen Flüchtlinge geöffnet werden.

Bildung ist Ländersache. Informationen zum Schulzugang für junge Flüchtlinge in NRW hier

Die Website der Kampagne finden Sie hier, sowie auf facebook.

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SCHULE FÜR ALLE

Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

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Ehrenamtliche für Infostände gesucht!

Für die Betreuung unserer Infostände suchen wir engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer!

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Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2017, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können und Extrabroschüre mit temporären Fördermöglichkeiten.
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