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| Flüchtlingspolitik in den Medien Seawatch will Flüchtlinge retten - und muss gegen Bürokraten kämpfen

Artikel des Tagesspiegel vom 31. Juli 2016:

Mehr als 3000 Flüchtlinge sind 2016 im Mittelmeer ertrunken. Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch will Ertrinkende schneller retten. Behörden torpedieren die Arbeit.

Ruben Neugebauer steht vor einem Hangar und telefoniert. Die Sonne brennt, der heiße Wüstenwind verfängt sich in seinem T-Shirt und zerzaust seinen Schopf. „Tout est en ordre!“, schnarrt die blecherne Stimme am anderen Ende der Leitung, alles sei in Ordnung. „Das heißt?“, ruft Neugebauer zurück und rauft sich das Haar. Über dem Rollfeld flirrt die Mittagshitze. Nichts ist in Ordnung. Auf dem Meer ertrinken Flüchtlinge, und Neugebauer kämpft hier um Stempel und Unterschriften.

Es ist Juli, seit anderthalb Wochen pendelt der 26-Jährige in seinem kleinen Mietwagen zwischen seiner Unterkunft und dem Sportflughafen von Djerba. Macht Besorgungen, kleinere Reparaturen oder wäscht den roten Staub von dem Ultraleichtflugzeug, der sich in Sekunden bis in die kleinste Fuge setzt. Und wartet. Und wartet. Noch einen Tag, noch einen, und noch einen. Dieses Nichtstun, sagt Neugebauer, sei mehr Stress als jeder Einsatz.

Ende Juni hat er das Leichtflugzeug Comco Ikarus C42 gemeinsam mit einem zweiten Piloten von Berlin nach Djerba überführt, der Touristeninsel vor der tunesischen Küste. Aber es fehlt die Sondergenehmigung der tunesischen Luftfahrtbehörden, um von Djerba aus in den libyschen Mittelmeerraum fliegen zu dürfen. Um dort in Seenot geratene Flüchtlingsboote zu finden. Um Hilfseinsätze zu koordinieren. Um Menschen zu retten.

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