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| Flüchtlingspolitik in den Medien Hunderte Syrer erreichen Italien

Bericht der Tagesschau vom 13. Mai 2016:

Hunderte Syrer erreichen Italien

Ist dies ein Zeichen für eine neue Flüchtlingsroute? Die italienische Küstenwache hat vor Sizilien Hunderte Syrer gerettet - zum ersten Mal seit dem EU-Abkommen mit der Türkei und dem Aus für die Balkanroute. Die Menschen waren in Ägypten gestartet.

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen spricht von einer "besorgniserregenden Nachricht": Erstmals seit dem EU-Türkei-Abkommen und der Blockade der Balkanroute hat eine größere Zahl syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge über das Mittelmeer Italien erreicht. Im italienischen Innenministerium fürchtet man, dass das der Beginn einer neuen Fluchtbewegung ist.

Fast  900 Menschen machten sich in zwei Booten von Ägypten aus auf den Weg nach Europa. Sie wurden gestern im Kanal von Sizilien von Booten der italienischen Küstenwache und der EU-Agentur Frontex gesichtet und an Bord genommen. Heute sollen sie im Hafen der sizilianischen Stadt Augusta auf Sizilien ankommen. "Wir haben lange keine Syrer mehr gesehen", sagt eine Sprecherin des italienischen UNHCR, "und schon gar nicht in so großer Zahl mit Familien und Kindern".

Bisher sind es vor allem junge Männer aus Afrika, die versuchen über Libyen Italien zu erreichen. Bis zum 10. Mai kamen 31.000 Bootsflüchtlinge an, weniger als im vergangenen Jahr.

Die Überfahrt  von Ägypten nach Sizilien ist länger und für die Passagiere teurer und gefährlicher. Vor wenigen Wochen sank ein Boot mit Hunderten Flüchtlingen aus Somalia und Eritrea auf halbem Weg zwischen Afrika und Europa.

Quelle: www.tagesschau.de

 

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