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| Pressemitteilungen, Unsicheres Afghanistan PRO ASYL zur für heute geplanten Abschiebung nach Afghanistan

Pressemitteilung von Pro Asyl vom 6. Dezember 2017: 

PRO ASYL fordert: Die Spirale der Inhumanität muss gestoppt werden

PRO ASYL protestiert entschieden gegen die für heute geplante Sammelabschiebung nach Afghanistan. Abschiebungen nach Afghanistan basieren auf faktenfreien Spekulationen, die Menschenleben gefährden. Sie sind in keiner Weise mit der sich immer weiter verschärfenden Lage im Land zu vereinbaren. PRO ASYL kritisiert, dass trotz einer ausstehenden aktuellen Lagebeurteilung der Bundesregierung abgeschoben wird. Es ist völlig inakzeptabel, dass im monatlichen Rhythmus Abschiebeflieger starten, obwohl sich die Lage stetig verschlechtert.

PRO ASYL appelliert an die Innenminister der Bundesländer bei der bevorstehenden Konferenz, sich erneut realitäts- und sachorientiert mit der Lage in Afghanistan auseinanderzusetzen und Abschiebungen auszusetzen. »Die Spirale der Inhumanität muss gestoppt werden«, sagt Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL.

Obwohl weiterhin keine aktuelle Lageeinschätzung des Auswärtigen Amtes vorliegt, vertritt die Bundesregierung die Auffassung, dass Straftäter, Gefährder und sogenannte Identitätstäuscher abgeschoben werden könnten. Die geplanten Abschiebungen versetzen abgelehnte afghanische Asylsuchende in Angst und Schrecken, gerade weil insbesondere der Vorwurf der Identitätstäuschung bzw. hartnäckigen Verweigerung der Mitwirkung bei der Passbeschaffung willkürlich und exzessiv ausgelegt werden kann. Hardliner unter den Innenministern versuchen alles, um möglichst viele afghanische Flüchtlinge für abschiebungsreif zu erklären. 

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Ehrenamtspreis 2018

Am 17. November 2018 wird wieder der Ehrenamtspreis verliehen! 

Die Bewerbungsfrist endet am 25.03.2018.Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis 2018 finden Sie hier.

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

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(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" kann ab sofort unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
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