Teilen:

| Pressemitteilungen Ministerentscheidung: Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) kommt nach Coesfeld

Pressemitteilung des Kreises Borken vom 01. März 2018:

Landrat Dr. Kai Zwicker kritisiert mit deutlichen Worten das Auswahlverfahren des Landes 

Kreis Borken. Nein, er sei kein schlechter Verlierer, erklärt Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker nach der heutigen Entscheidung des Ministers für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Dr. Joachim Stamp, die neue Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) für den Regierungsbezirk Münster in Coesfeld ansiedeln zu wollen. Im Gegenteil, ausdrücklich gratuliere er dem Mitbewerber um den ZAB-Standort. Was er aber deutlich kritisieren müsse, sei das Auswahlverfahren des Landes – Dr. Zwicker: „Kriterien für seine Entscheidung hat der Minister überhaupt nicht vorgegeben!“ Die einzige Maßgabe sei gewesen, die Standortbewerbung schnellstmöglich auf den Weg zu bringen. Und da habe der Kreis Borken binnen kürzester Zeit in enger Abstimmung mit den politisch Verantwortlichen des Kreistages und der Stadt Gronau offen und transparent für alle ein exzellentes Angebot unterbreitet: Das Gründerzentrum in Gronau könne innerhalb weniger Wochen bezogen werden, die verkehrsmäßige Anbindung über die Autobahn A 31, die Bundesstraße B 54 und die Eisenbahn sei außerordentlich günstig und die Ausländerbehörde des Kreises leiste effektive, weithin anerkannte Arbeit und wirke – gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen – auch in der Flüchtlingshilfe mit.
 
Warum diese aus seiner Sicht maßgeblichen Faktoren nun nicht „gezogen“ hätten, ist für Borkens Landrat nicht nachvollziehbar. Das nach der Bewerbung beim Land in Gang gesetzte Auswahlverfahren bleibe völlig undurchsichtig. Zunächst habe es geheißen, die Standortentscheidung, die sich der Minister persönlich vorbehalten habe, erfolge innerhalb weniger Tage. Dann wiederum sei zunächst eine Bereisung der Bewerberstandorte angedacht gewesen, die aber doch nicht stattfand. „Richtig wäre es gewesen, wenn der Minister von Anfang an klar und deutlich gesagt hätte, worauf es ihm ankommt“, konstatiert Dr. Kai Zwicker. Dann hätten sich alle interessierten Bewerber darauf fokussieren können und sich die viele zusätzliche und – wie sich jetzt herausstelle - unnötige Arbeit ersparen können. Ausdrücklich bedankt sich der Landrat bei Gronaus Bürgermeisterin Sonja Jürgens, den Kreistagsabgeordneten und den Mitgliedern des Rates der Stadt Gronau für die Unterstützung bei der Bewerbung.
 
Rückfragen zu diesem Pressedienst: 0 28 61 / 82 - 21 13

Die Pressemitteilung als PDF-Datei finden Sie hier.

Zurück zu "Aktuell"

Ehrenamtspreis 2018

Am 17. November 2018 wird wieder der Ehrenamtspreis verliehen! 

Die Bewerbungsfrist endet am 25.03.2018.Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis 2018 finden Sie hier.

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

[weiterlesen]

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" kann ab sofort unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

[weiterlesen]

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

Folgen Sie dem Flüchtlingsrat

auf facebook und twitter


  Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

© Flüchtlingsrat NRW 2018